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Newsletter Nr. 11 der Initiative EnergieEffizienz
„Stromeffizienz 2008“ – der Countdown läuft!
Bereits zum 5. Mal findet die Tagung „Stromeffizienz 2008“, die Jahresveranstaltung der Initiative EnergieEffizienz, statt. Mehr als 300 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden werden am 24. September 2008 zu einem intensiven Austausch über Strategien, Instrumente und Maßnahmen zur Steigerung der Stromeffizienz in den Konferenzräumen des Radisson SAS Hotels in Berlin-Mitte erwartet.
Unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos, stehen Zielsetzung und Umsetzung des Integrierten Energie- und Klimaprogramms (IEKP) der Bundesregierung im Mittelpunkt der diesjährigen Tagung. Hochkarätige Referenten aus Politik sowie deutschen und internationalen Unternehmen werden über Energieeffizienz als Wettbewerbsfaktor auf globalen Märkten, die effiziente Stromnutzung und die Stromversorgung der Zukunft diskutieren. Darüber hinaus geht es um die Fragen, welche Akteure gefordert sind, um Energie effizient zu nutzen und wie Wettbewerbsvorteile durch Energieeffizienz erkannt und genutzt werden können.
Raum und Zeit für einen gemeinsamen Tagungsausklang mit der Möglichkeit zum weiteren intensiven Austausch finden die Teilnehmer während der Abendveranstaltung in der DomLounge des Radissons SAS mit spektakulärer Aussicht auf Fernsehturm, Rotes Rathaus, Palast der Republik, Gendarmenmarkt, Berliner Dom, Museumsinsel und Neue Synagoge bis hin zum Hackeschen Markt. Wir möchten Sie herzlich zur Teilnahme an der diesjährigen Tagung einladen.
Das detaillierte Programm, weiterführende Informationen sowie das Anmeldeformular finden Sie unter: www.dena.de/stromeffizienz2008
Experten-Workshop „Quo vadis: effiziente Stromnutzung?
Am 15. Juli 2008 veranstaltet die Initiative EnergieEffizienz in der Katholischen Akademie Berlin einen Experten-Workshop zum Thema „Quo vadis: effiziente Stromnutzung? Energiepolitische Zielsetzungen und aktuelle Entwicklungstendenzen am Beispiel der privaten Haushalte.“ für Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft. Durch die Initiierung eines öffentlichen Diskurses sollen Strategien, Maßnahmen und Instrumente zur Steigerung der Stromeffizienz in den verschiedenen Verbrauchssektoren zur Diskussion gestellt und die Identifizierung erfolgreicher Ansätze gefördert werden.
Der Workshop wird vor dem Hintergrund der nationalen und europäischen Zielsetzungen und Strategien zur Reduktion des Primärenergieverbrauchs, der Steigerung der Energieeffizienz und der Verdopplung der Energieproduktivität bis 2020 durchgeführt.
Einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung und Umsetzung dieser Ziele leistet eine deutliche Steigerung der effizienten Stromnutzung in allen Verbrauchsektoren. In den vergangenen Jahren ist jedoch der Stromverbrauch in Deutschland kontinuierlich gestiegen und derzeit auf tendenziell hohem Niveau zu beobachten. Am Beispiel des Sektors private Haushalte kann das Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichen Stromeinsparpotenzialen, zunehmender Gerätevielfalt und Nutzungsdauer bei gleichzeitiger permanenter Betriebsbereitschaft zahlreicher Stromverbraucher verdeutlicht werden.
Weitere Informationen, das Programm sowie die Möglichkeit, sich anzumelden finden Sie hier.
Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir um Anmeldung bis zum 04. Juli 2008. Anmeldungen werden gemäß ihres Eingangsdatums berücksichtigt.
Experten-Workshop „Smart Metering – Chancen für Energieeffizienz“.
Am 15. Mai 2008 lud die Initiative EnergieEffizienz Experten aus Politik, Wirtschaft und Verbänden zur Diskussion über das Thema Smart Metering ein. Insgesamt tauschten sich um die 50 Teilnehmer über die Rahmenbedingungen und die zukünftige Entwicklung rund um den Einsatz intelligenter Messzähler aus. Der Experten-Workshop wurde vor dem Hintergrund des Integrierten Energie- und Klimaprogramms (IEKP) der Bundesregierung durchgeführt, welches die Einführung von Smart Metering innerhalb von sechs Jahren vorsieht. Die Liberalisierung des Messwesens soll insbesondere helfen, preisliche Vorteile für die Verbraucher zu erschließen und technische Innovationen beim Zähl- und Messwesen sowie Konzepte für intelligente Netze zu fördern. Verbraucher sollen besser informiert und in die Lage versetzt werden, ihren Energieverbrauch zu steuern.
Erörtert wurden sowohl Erfahrungen von Unternehmen und Marktteilnehmern als auch Chancen und Anforderungen an die neue Technologie. Besonders interessant waren die Diskussionen über Einsparpotenziale bei Verbrauchern und die teilweise kontroversen Sichtweisen regionaler sowie überregionaler Energieversorger zum Nutzen und den erforderlichen Rahmenbedingungen von Smart Metering.
Beschreibungen von Pilotprojekten, Potenzialen zur effizienten Nutzung von Energie und möglichen Perspektiven können den Präsentationen der Referenten entnommen werden. Diese sind hier abrufbar.
Energy Efficiency Award.
Fünf innovative Unternehmen wurden auf dem „WORLD ENERGY DIALOGUE“ in Hannover mit dem internationalen „Energy Efficiency Award“ für beispielgebende Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz ausgezeichnet. Die Preise wurden im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz von der dena in Kooperation mit der KfW Förderbank und der Deutschen Messe verliehen.
Der erste Preis.
Den ersten Preis erhielt die Festo AG, einer der weltweit führenden Anbieter auf dem Gebiet der Automatisierungstechnik. Das Unternehmen konnte durch die energieeffiziente Umsetzung einer Standorterweiterung 38 Prozent der jährlichen Energiekosten im Vergleich zu einer konventionellen Planung einsparen. Die Jury des Wettbewerbs würdigte bei ihrer Entscheidung insbesondere die Berücksichtigung der Energieeffizienz als gleichberechtigtes Planungskriterium.
Bei den am Standort St. Ingbert/Rohrbach zur Steigerung der Produktionskapazität nötig gewordenen Erweiterungsbauten wurde ein energieeffizientes Gesamtkonzept für die Bereiche Raumklimatisierung, Drucklufterzeugung sowie Elektrizitätserzeugung umgesetzt. Dabei wurden die in anderen Gebäuden bestehenden und die neu zu planenden Systeme als Ganzes betrachtet und optimiert.
Weitere Informationen zum Preisträger finden Sie hier: www.industrie-energieeffizienz.de/energy-efficiency-award/energy-efficiency-award-2008/1-preis-festo-ag-co-kg.html
Im Rahmen des „Energy Efficiency Award 2008“ wurden zwei zweite Preise und kein dritter Preis vergeben, da beide Wettbewerbsbeiträge in ihrer Beispielhaftigkeit vergleichbar hoch zu bewerten sind.
Die zweiten Preise.
Ein zweiter Preis ging an die Leiber GmbH aus Bramsche, einem Hersteller veredelter Bierhefeprodukte für die Lebens- und Futtermittelproduktion. Mit einer energieeffizienten Abwasserreinigung konnte das Unternehmen im Vergleich zur bisher eingesetzten Technologie 72 Prozent des Stromverbrauchs einsparen.
Die Reinigung des Abwassers aus der Produktion erfolgte bei Leiber in einer Abwasseranlage, in der die Schmutzstoffe mittels aerober Bakterien abgebaut wurden. Der Sauerstoffeintrag in die Reinigungsanlage war ein sehr energieintensives Verfahren. Weiterhin entstand dabei eine beträchtliche Menge Schlamm, der unter Chemikalieneinsatz entwässert und entsorgt werden musste. Im Zuge des Ausbaus der Abwasseranlage auf doppelte Kapazität wurde das Konzept der Abwasserreinigung überprüft und eine anaerobe Verfahrensweise ausgewählt. Diese Abwasserreinigungsanlage hat jetzt einen erheblich reduzierten Stromverbrauch sowie Chemikalieneinsatz und erzeugt weniger Abfall. Das nun im Zuge der Abwasserreinigung erzeugte Biogas wird in einem Blockheizkraftwerk (BHKW) zur gekoppelten Erzeugung von Strom und Wärme genutzt. Der im BHKW erzeugte Strom wird in das Netz eingespeist, die anfallende Wärme innerbetrieblich und in einem Nachbarbetrieb genutzt.
Mit der Reduktion des Stromverbrauchs und dem Erlös aus den Strom- und Wärmegutschriften des BHKW rentiert sich die Abwasserreinigungsanlage in wenigen Jahren. Neben der Reduktion der Energiekosten konnte das Unternehmen durch die innovative Abwasserreinigungstechnologie auch die Betriebskosten für Chemikalieneinsatz und Abfallentsorgung senken.
Informationen zum Projekt der Leiber GmbH können Sie hier abrufen: www.industrie-energieeffizienz.de/energy-efficiency-award/energy-efficiency-award-2008/2-preis-leiber-gmbh.html
Auch das Mercedes-Benz Werk Untertürkheim erhielt einen zweiten Preis. Mit einem Bündel an Energieeffizienzmaßnahmen konnten Energiekosten von über 9 Millionen Euro im Jahr eingespart werden.
Kernelement des Projekts war der Aufbau eines Energiemanagements. Es wurde mit aktiver Einbindung der Mitarbeiter und konsequenter Erfolgskontrolle implementiert. So konnte ein weitreichendes Maßnahmenpaket unter Einbeziehung von Technik, Administration und Mitarbeiterverhalten umgesetzt werden.
Eine der besonders erfolgreichen Maßnahmen war rein administrativer Art: die Betriebszeitenoptimierung. Durch die Übertragung der Betriebszeiten der Versorgungsanlagen zur Gebäudeleittechnik werden die Betriebszeiten von Lüftung und Beleuchtung jetzt regelmäßig synchronisiert und an den tatsächlichen Bedarf angepasst. Während produktionsfreier Zeiten werden die nicht benötigten Anlagen abgeschaltet.
Weitere Informationen zum Projekt der Daimler AG finden Sie unter: www.industrie-energieeffizienz.de/energy-efficiency-award/energy-efficiency-award-2008/2-preis-daimler-ag.html
Anerkennungspreise
Zwei Unternehmen wurden beim „Energy Efficiency Award 2008“ mit Anerkennungspreisen ausgezeichnet: die BHS tabletop AG, Werk Weiden, und die Empresa AGA S.A. de C.V. aus Mexiko. In beiden Unternehmen wurden die Erfolge in der Reduktion des Energieverbrauchs durch die konsequente Einbeziehung der Mitarbeiter erreicht.
BHS tabletop betreibt in Weiden (Oberpfalz) die größte Porzellanfertigung Europas. Der Erfolg der Mitarbeitermotivation und die Verankerung der Steigerung der Energieeffizienz im Management lässt sich im Werk Weiden eindrucksvoll durch die Wirtschaftlichkeit der umgesetzten Energieeffizienzmaßnahmen belegen. Sie erwirtschafteten in 2007 eine Kapitalrendite von 139 Prozent bei einer Amortisationszeit von knapp neun Monaten.
Empresa produziert in Mexiko Farben für private und gewerbliche Zwecke. In dem Unternehmen führten umfangreiche Energieeffizienzmaßnahmen im Bereich der Beleuchtung und beim Maschinenpark sowie Verbesserungen der Betriebsorganisation zu Energieeinsparungen in Höhe von 33 Prozent bzw. ca. 2.173.700 kWh pro Jahr. Die Mitarbeiter wurden in die Umsetzung der Handlungsschritte umfassend eingebunden und motiviert, den Prozess zu unterstützen.
Ausblick
Der „Energy Efficiency Award“ wird weitergeführt: Auch 2009 werden Unternehmen ausgezeichnet, die hervorragende Energieeffizienzmaßnahmen umgesetzt haben. Bewerbungen sind ab Herbst 2008 möglich.
Unter www.industrie-energieeffizienz.de werden die ausgezeichneten Projekte ausführlich vorgestellt. Hier finden sich weitere Top-Referenzprojekte effizienter Energienutzung, die sich durch besondere Kosteneffizienz auszeichnen.
Beratungskompetenz zum Thema Energieeffizienz ausbauen: Online-Training für Verkaufsberater.
Steigende Energiekosten beschäftigen die Verbraucher. Durch den Einsatz energiesparender Haushaltsgeräte können private Haushalte ihre Stromkosten dauerhaft senken. Mit praxisnaher Beratung können Verkaufsberater und Elektrohandwerker den Kunden beim Kauf energieeffizienter Geräte bestärken. So helfen Handel und Handwerk dem Verbraucher, Energie und Geld zu sparen und positionieren sich als kompetente Berater zum Qualitätsmerkmal Energieeffizienz. Seit Juni unterstützt die Initiative EnergieEffizienz den Handel und das Handwerk mit einem speziellen Online-Training zum Verkauf energieeffizienter Weißer Ware dabei, die eigene Beratungskompetenz zum Thema Energieeffizienz bei Haushaltsgeräten auszubauen.
Die Initiative EnergieEffizienz bietet unter www.stromeffizienz.de eine kompakte Online-Schulung an. In vier Kapiteln werden alle wichtigen Informationen und das nötige Hintergrundwissen für ein erfolgreiches Beratungsgespräch mit dem Schwerpunkt Energieeffizienz bei Haushaltsgeräten den Nutzern der Online-Schulung vermittelt. Stück für Stück erarbeiten sie sich Argumente, mit denen sie Kunden überzeugend beraten können. Konkrete Beispielrechnungen runden die Inhalte ab. Anhand von Testfragen kann erworbenes Wissen sofort kontrolliert werden. Für 39 Euro (inkl. MwSt.) gibt es einen zwei Monate gültigen Zugang für die Online-Schulung.
Einfach anmelden, freischalten lassen und den Wissensvorsprung nutzen unter: www.stromeffizienz.de/beraterhaendler/service/energieeffizienz-schulungen.html
Umfrage zeigt hohen Stromverbrauch im Jugendzimmer.
Zwei von drei Jugendlichen sind heute mit Fernseher und PC ausgestattet. Mehr als die Hälfte nutzt die Geräte täglich, wie eine von der dena im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz in Auftrag gegebene repräsentative Bevölkerungsumfrage zeigt. Eine Freizeitgestaltung, die sich deutlich auf die Stromrechnung von Familien auswirkt. Dabei bleiben Computer und TV häufig länger eingeschaltet, als sie tatsächlich genutzt werden und verursachen so unnötige Kosten.
Am beliebtesten ist bei Jugendlichen laut Umfrage der Computer: Er läuft im Durchschnitt über vier Stunden täglich, der Fernseher kommt auf drei. Um die 75 Euro* können so jedes Jahr an Stromkosten nur für den Betrieb von PC und TV im Jugendzimmer zusammenkommen. In jedem zweiten Jugendzimmer ist der Computer auch dann eingeschaltet, wenn er gar nicht benutzt wird – über eine Stunde täglich. Allein das verursacht übers Jahr rund 14 Euro* unnötige Stromkosten.
Tipps und Tricks, wie gerade Familien Energie und Geld sparen können, gibt es beim Power-Pakt. Die Aktion macht Jugendliche zum Energiemanager im Haushalt. Sie reduzieren zu Hause die Stromkosten und bekommen die eingesparten Stromkosten anteilig als Taschengeld ausgezahlt. Wie das funktioniert, erfahren Familien im Internet unter www.powerscout-online.de.
*Annahme: Verbrauch im Betrieb: PC 210 Watt, Fernseher 90 Watt, Gerät an 335 Tagen pro Jahr an, Strompreis 20 Cent/kWh, Standby nicht mitgerechnet.
Neue Online-Checks zum Waschen, Spülen, Trocknen, Kühlen und Gefrieren.
Allein durch den Einsatz sparsamer Haushaltsgeräte lassen sich im Jahr rund 70 Euro sparen*. Je älter die eigenen Haushaltsgroßgeräte sind, desto höher ist der Stromverbrauch. So verbraucht ein neuer Kühlschrank im Vergleich zu älteren Modellen um bis zu 75 Prozent weniger Strom. Aber auch bei Waschmaschinen, Trocknern, Geschirrspülern und Co. hat sich die Energieeffizienz in den letzten Jahren enorm verbessert. Deshalb lohnt es sich, auch über den Austausch noch funktionierender Geräte nachzudenken. Dabei gilt: Neugerät ist nicht gleich Neugerät. Bereits kleine Unterschiede im Energieverbrauch z.B. pro Waschgang wirken sich deutlich auf die Stromrechnung aus. Doch wie viel der scheinbar minimal höhere Verbrauch oder die schlechtere Energieeffizienzklasse tatsächlich kosten, können sich die wenigsten Verbraucher vorstellen. Deshalb stellt die Initiative EnergieEffizienz unter www.stromeffizienz.de zwei neue Kosten-Checks bereit:
Kosten-Check Kühlen und Gefrieren.
Kosten-Check Waschen und Spülen.
Die interaktiven Checks zeigen, abhängig davon wie lang und oft die Geräte im Einsatz sind, mit welchen Kosten man für Strom oder auch Wasser rechnen muss.
*Annahme: Strompreis von 20 Cent/kWh; mit einem jährlichen Verbrauch von ca. 4.500 kWh
Top-Referenzen effizienter Stromnutzung: www.industrie-energieeffizienz.de.
Auf ihrer Internetplattform stellt die Initiative EnergieEffizienz weitere herausragende Referenzprojekte für eine effiziente Stromnutzung in Industrie und Gewerbe vor – beispielgebend und motivierend für Unternehmen aller Größen und Branchen. Die Top-Referenzen zeichnen sich durch innovative Lösungen zur Erschließung von Energie- und Kosteneinsparungen aus, die sich besonders gut auf andere Unternehmen übertragen lassen. Die Informationsplattform hält alle wichtigen Daten zu den Top-Referenzen bereit: Technologie, Kosten- und Energieeinsparungen sowie Kontaktdaten.
Der Internetauftritt dient interessierten Unternehmen als Ideenquelle und Ansporn zur Umsetzung Effizienz steigernder Maßnahmen im eigenen Betrieb. Die dargestellten Projekte regen zur Nachahmung und Weiterentwicklung an und können einen Wettbewerb der Ideen auslösen.
Mitmachen lohnt sich.
Hersteller, Anlagenplaner, Contractoren und Consultants, aber auch Endanwender und andere Interessierte können ihre Energieeffizienzprojekte auf der Internetplattform präsentieren. Eingereichte Projektvorschläge werden von Experten individuell anhand verschiedener Kriterien bewertet: Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit, Innovationsgrad sowie Übertragbarkeit und Klimaschutzrelevanz.
Hier gelangen Sie zur Seite www.industrie-energieeffizienz.de
Energieeffiziente Lüftung und Klimatisierung.
In deutschen Büro- und Verwaltungsgebäuden verursachen Lüftungs- und Klimaanlagen bis zu 20 Prozent der gesamten Stromkosten. Mit Hilfe geeigneter Energieeffizienzmaßnahmen können diese Kosten je nach Ausgangssituation um bis zu 30 Prozent reduziert werden. Ein neues Internetangebot der Initiative EnergieEffizienz informiert über die Möglichkeiten.
Dabei ist zunächst grundsätzlich zwischen natürlicher und maschineller Lüftung und Klimatisierung zu unterscheiden.
Die natürliche Lüftung wird ohne Hilfsmittel (wie Ventilatoren), lediglich durch Druckunterschied infolge von Wind und Temperaturunterschieden zwischen Außen- und Innenraum, auf natürliche Weise erzielt. Alle Arten der natürlichen Lüftung sind abhängig von den äußern Witterungsbedingungen der Gebäudehülle und vom Verhalten des Nutzers.
Eine Möglichkeit der natürlichen Lüftung ist die Fensterlüftung in den Nachtstunden. Hierfür eignen sich Bürogebäude, deren Räume von einer großen, speicherfähigen Gebäudehülle umgeben sind. Die Speicherfähigkeit der Bauteile wird ausgenutzt, um in den kühleren Nachtstunden „Kälte“ zu speichern.
Die natürliche Lüftung und Klimatisierung lässt sich mit einem minimalen Energieaufwand realisieren. Ist das gewünschte Raumklima über eine natürliche Lüftung und Klimatisierung nicht zu erzielen, so sollte die maschinelle Lösung möglichst wirtschaftlich betrieben werden. Das Informationsangebot der Initiative beinhaltet daher auch praktische Handlungsoptionen für energieeffiziente so genannte raumlufttechnische Anlagen (RTL-Anlagen).
Allein bei den Ventilatoren solcher Anlagen sind nach Einschätzungen des Fraunhofer Institutes für Systemtechnik und Innovation Stromsparpotenziale von bis zu 20 Prozent möglich. Besonders energieeffiziente Ventilatoren verwenden beispielsweise Motoren der Klasse EFF1 mit besonders hohem Wirkungsgrad.
Einen weiteren Beitrag zur energieeffizienten Klimatisierung liefert moderne Steuerungs- und Regelungstechnik. Sie kann zum Beispiel eine stufenlose Anpassung des Luftvolumenstroms an den tatsächlichen Bedarf gewährleisten. Die Regelung des Luftvolumenstroms ist u.a. möglich durch:
Sensoren und Regler
Drehzahlregelung der Ventilatoren
Zonenregelung mittels motorischer Volumenstromregler
Baukonstruktive Maßnahmen, die bei der Planung von Bürogebäuden
berücksichtigt werden, machen eine Klimaanlage häufig überflüssig. Aber auch bei bestehenden Gebäuden können sich bauliche Maßnahmen auszahlen.
Ausführliche Informationen finden Sie unter: www.energieeffizienz-im-service.de
Berliner Energietage 2008: Forum Beschaffung und Energieeffizienz.
Durch die Umstellung auf energieeffiziente Produkte kann viel Geld und Energie gespart werden. Im Rahmen des Forums „Beschaffung und Energieeffizienz“ auf den Berliner Energietagen 2008 wurden Einkäufern aus Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung Instrumente und Hilfsmittel zur Integration von Energieeffizienzkriterien in Beschaffungsvorhaben vorgestellt. Das Forum wurde von der dena gemeinsam mit der Berliner Energieagentur GmbH und dem Klima-Bündnis e.V. veranstaltet.
Die Vorträge des Forums finden Sie hier:
Pressemitteilungen des letzten Quartals.
Im zweiten Quartal 2008 haben die einzelnen Kampagnen der Initiative EnergieEffizienz die folgenden Pressemitteilungen veröffentlicht, die durch Anklicken aufgerufen werden können.
Kampagne „Effiziente Stromnutzung in privaten Haushalten“
13.03.08: Hi-Fi-Anlagen und Aktivboxen – hoher Stromverbrauch auch ohne Ton
27.03.08: Beim Wäschewaschen mehr als 60 Euro sparen
08.04.08: Notebook oder PC: Mit dem richtigen Computer jährlich 70 Euro sparen
23.04.08: Umfrage zeigt hohen Stromverbrauch im Jugendzimmer
08.05.08: Fernseher: 60 Prozent weniger Stromkosten bei gleicher Leistung
Kampagne „Effiziente Stromnutzung in Industrie und Gewerbe“
11.03.08: Hohes Einsparpotenzial bei Umwälzpumpen
20.03.08: Unternehmen haben großes Interesse an Energieeffizienz
22.04.08: Internationaler Energy Efficiency Award verliehen
Kampagne „Effiziente Stromnutzung im Dienstleistungssektor“
29.04.08: Intelligentes Power-Management am PC: Energiekosten senken ohne Komfortverlust
Impressum
Redaktion: Ute Gallmeister
gallmeister@dena.de
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Chausseestr. 128a, 10115 Berlin
Telefon: +49 (0) 30 / 72 61 65 - 600, Telefax: +49 (0) 30 / 72 61 65 - 699
www.initiative-energieeffizienz.de
Bei technischen Problemen wenden Sie sich bitte an newsletter-support@sunbeam-berlin.de







