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Newsletter Nr. 9 der Initiative EnergieEffizienz

Jahresrückblick auf die Aktivitäten der Initiative EnergieEffizienz.

Die Bedeutung der Energieeffizienz - zum Beispiel für Kosteneinsparungen, die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, die Verringerung der Abhängigkeit von Energieimporten und einen wirksameren Klimaschutz - stand in 2007 im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion. Die Initiative EnergieEffizienz gibt Tipps, wie Energieeffizienz in die Praxis umgesetzt werden kann und stellt die wirtschaftlichen Vorteile eines effizienten Stromeinsatzes heraus. Auch in 2007 wurde die Initiative EnergieEffizienz kontinuierlich weiter entwickelt. Mit innovativen Aktionen und Angeboten wurden Endverbraucher in allen Verbrauchssektoren über die vielfältigen Möglichkeiten Strom einzusparen informiert und zum energieeffizienten Verhalten motiviert.  Einige ausgewählte Aktivitäten möchten wir Ihnen hier nochmals vorstellen.

Experten-Workshops.
Mit einer speziellen Workshop-Reihe bietet die Initiative EnergieEffizienz ein Forum für Experten aus dem Energie­effizienzumfeld, um aktuelle Themen zu erörtern und Standpunkte auszutauschen.  In diesem Jahr fan­den drei Experten-Workshops statt: Zur EU-Ökodesign-Richtline, zum Thema Stand-by – Reduzierung von Leer­laufverlusten – und zur Umsetzung der EU-Richtlinie zur Steigerung der Endenergieeffizienz und Energie­dienstleistungen. Die Dokumentationen der Workshops finden Sie hier.

Deutschlandweite Roadshow zu energieeffizienten Haushaltsgeräten.
Von Februar bis März tourte das Media Markt Mobil zusammen mit der Initiative EnergieEffizienz durch ganz Deutschland. Unter dem Motto „Die Strom-Spar-Tour 2007 – Media Markt zieht die Strombremse!“ fuhren sechs Informationsmobile deutschlandweit rund 200 Media Märkte an. Sie waren beladen mit besonders energieeffizienten Kühl- und Gefriergeräten, Geschirrspülern, Waschmaschinen und Wäschetrocknern. Die Kunden erhielten Informationsmaterialien der Initiative EnergieEffizienz zum Thema stromeffiziente Haushaltsgeräte. An vielen Terminen waren Fachberater der Initiative EnergieEffizienz direkt vor Ort, um die Kunden persönlich zum Kauf und zur Nutzung energieeffizienter Geräte zu beraten.

Energy Efficiency Award.
Im April wurde der erste „Energy Efficiency Award“ der Initiative EnergieEffizienz verliehen. Der Preis wurde von der dena im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz in Kooperation mit der Deutschen Messe AG ausgelobt und beim WORLD ENERGY DIALOGUE auf der HANNOVER MESSE übereicht. Mit diesem Preis werden Unternehmen für erfolgreiche Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe ausgezeichnet. Ziel dieses international ausgeschriebenen Preises ist es, Unternehmen die Bedeu­tung der Energieeffizienz für Kostensenkungen aufzuzeigen und die Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit von Energieeffizienzprojekten in Industrie und Gewerbe zu demonstrieren.  Der erste Preis ging an die Firma Weidmüller, die durch Energieeffizienzmaßnahmen 160.000 Euro jährlich einsparen konnte. Nach nur drei Monaten hatten sich die Maßnahmen amortisiert. Informationen zu den Projekten der Preisträger finden Sie hier.

Auch in 2008 wird der „Energy Efficiency Award“ wieder auf dem WORLD ENERGY DIALOGUE der HANNOVER MESSE verliehen. Er ist mit einem Preisgeld von 30.000 Euro dotiert. Kooperationspartner der dena sind die Deutsche Messe und die KfW Förderbank. Unternehmen können sich bis zum 31. Januar 2008 bewerben.  Alle weiteren Informationen und die Bewerbungsunterlagen erhalten Sie hier.

Stromsparmeisterschaften der Studentenwohnheime.
Für den Mai dieses Jahres hatte die Initiative EnergieEffizienz die ersten Stromsparmeisterschaften in Studenten­wohnheimen ausgerufen. 56 Studentenwohnheime aus dem ganzen Bundesgebiet mit fast 10.000 Studieren­den nahmen teil und traten gegeneinander an. Sieger wurde das Studentenwohnheim, das im Wettbewerbs­monat Mai 2007 im Vergleich zum Vorjahresmonat die höchste prozentuale Stromeinsparung realisiert hat. Das erfolgreichste Wohnheim sparte 24 Prozent Strom ein. Alle Teilnehmer gemeinsam verbrauchten sieben Prozent weniger Strom. Dies entspricht rund 65.000 eingesparten kWh in nur einem Monat. 

Praxisseminar: Beschaffung energieeffizienter Informations- und Kommunikationstechnik.
Ergänzend zum Informationsmaterial rund um die Beschaffung energieeffizienter Bürogeräte bietet die Initiative EnergieEffizienz seit diesem Jahr eine neue Möglichkeit an, sich dem Thema zu nähern: das Praxisseminar "Beschaffung ener­gieeffizienter Informations- und Kommunikationstechnik". Das erste Seminar fand im Juni in Berlin statt, Seminare in Bonn und Nürnberg folgten.

Fachleute aus den Bereichen Beschaffung und Informationstechnik lernten, wie das Kriterium Energie­effizienz bei der Auftragsvergabe erfolgreich berücksichtigt werden kann. Neben politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen erläuterten Experten die Grundlagen für nachhaltige Betriebskostenentlastungen im Beschaf­fungsprozess. Mit konkreten Anwendungsbeispielen wurde die Umsetzung in die Praxis geübt: So wurden zum Beispiel die Lebenszykluskosten verschiedener Geräte miteinander verglichen.

Podiumsdiskussion

Stromeffizienz 2007.
Ein Highlight der Aktivitäten der Initiative EnergieEffizienz ist der jährliche Kongress „Stromeffizienz“. Die Tagung „Strom­effizienz 2007“ fand am 25. September in Berlin statt und bot den Teilnehmern die Möglichkeit zu einem intensiven Austausch über Strategien, Instrumente und Maßnah­men zur Steigerung des effizienten Stromeinsatzes. Unter der Schirmherrschaft von Bundesminister Michael Glos stellten hochrangige Referenten ihre Sichtweisen, Konzepte und Erfahrungen aus ihrem Fachgebiet vor.  Eine zentrale Rolle spielte in diesem Jahr die nationale und internationale Energiepolitik unter dem Fokus Energie­effizienz. Hierzu nahmen insbesondere Staatssekretär Dr. Joachim Wuermeling (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie) und der Botschafter der Volksrepublik China in Deutschland MA Canrong Stel­lung.  Einen Eindruck von der Stromeffizienz bekommen Sie hier.

Bevölkerungsumfrage: Fragen rund um das Thema Stromeffizienz.

Eine im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz von der dena in Auftrag gegebene repräsentative Bevölkerungsumfrage hat interessante Ergebnisse zur Bedeutung der Stromeffizienz in der Bevölkerung sowie zum Kenntnisstand und zu den Wünschen der Verbraucher im Hinblick auf das Stromsparen hervorgebracht.

Bedeutung von Stromeffizienz.

Aus den Ergebnissen lässt sich ein großes Interesse der Verbraucher für das Stromsparen ableiten. Über 70 Prozent der Befragten geben an, dass der energieeffiziente Umgang mit Strom im Haushalt für sie eine hohe oder sehr hohe Bedeutung hat. Dabei fällt jedoch auf, dass älteren Deutschen der effiziente Umgang mit Strom noch wichtiger ist als jüngeren. Während rund 80 Prozent der über Vierzigjährigen dem Stromsparen eine hohe Bedeutung beimessen, sind es bei den jungen Erwachsenen von 16 bis 29 Jahren knapp 60 Prozent, die Energieeffizienz als wichtiges Thema bezeichnen.

Höhe der Einsparpotenziale.

Die Bevölkerung ist grundsätzlich gut darüber informiert, in welchem Sektor die höchsten Potenziale zum Stromsparen liegen. Über 50 Prozent der Befragten sehen das größte Stromsparpotenzial in privaten Haushalten anstatt in Industrie und Gewerbe oder im Dienstleistungssektor. Dies stimmt mit den Berechnungen der dena überein, wonach bis 2020 gegenüber 2003 in den privaten Haushalten Stromeinsparungen in Höhe von 22,5 TWh, im Sektor Gewerbe, Handel, Dienstleistungen von 11 TWh und im Industriesektor von 6 TWh möglich sind (siehe Grafik).  Allerdings unterschätzen die meisten Befragten die Möglichkeiten, im Dienstleistungssektor Strom einzusparen.

Infografik

Informationen gewünscht.

Die Verbraucher wünschen sich mehr Informationen zu den Einsparpotenzialen und -möglichkeiten für Strom. Die Hälfte der Befragten fühlt sich nur durchschnittlich oder unzureichend darüber informiert, wie viel Geld sie durch einen effizienten Umgang mit Strom tatsächlich einsparen können. Laut Umfrage besteht der größte Informationsbedarf bei den Energieeinsparpotenzialen von Haushaltsgroßgeräten, Informations- und Kommunikationstechnik und beim Stand-by-Verbrauch elektrischer Geräte. Energiespartipps für diese Bereiche wünschen sich jeweils zirka 45 Prozent der Befragten. Rund 30 Prozent hätten gerne mehr Hinweise zum Energiesparen bei Umwälzpumpen in Heizungssystemen und der elektrischen Trinkwarmwasserbereitung.

Die Mehrheit der Befragten informiert sich am liebsten in den klassischen Medien Zeitungen und Zeitschriften sowie Fernsehen und Radio über das Thema Stromsparen. Das Internet und Broschüren sind ebenfalls beliebt. Jeweils knapp 50 Prozent der Befragten würden sich auch auf diesen Wegen Kenntnis zum Stromsparen verschaffen.

Verbraucherfreundliche Energieverbrauchskennzeichnung.

Hersteller und Händler sollen Angaben zum Stromverbrauch und zu den jährlichen Kosten der von ihnen angebotenen Produkte übersichtlich und leicht zugänglich ausweisen. Dies wünschen sich die Verbraucher, wie die Umfrage zeigt. Drei Viertel der Befragten gaben an, dass sie für den Kauf eines neuen Elektrogeräts Informationen über dessen Stromverbrauch direkt am Produkt wichtig finden. Auch das Energie- und Klimaprogramm der Bundesregierung sieht vor, dass energieeffiziente Produkte unter Nutzung einer verbraucherfreundlichen Kennzeichnung in Zukunft stärker vermarktet werden.

Aus der Umfrage geht weiter hervor, dass standardisierte Kennzeichnungen, zum Beispiel das EU-einheitliche Energieverbrauchsetikett (EU-Label) für Haushaltsgeräte, oder Übersichten zu besonders energieeffizienten Geräten ebenfalls eine hohe Akzeptanz bei den Verbrauchern genießen. Auch Ratgeber mit Verbrauchertipps werden gerne zur Entscheidungsfindung für den Neukauf herangezogen.

Die Umfrage wurde von forsa im Auftrag der dena durchgeführt. Befragt wurden 1.015 deutschsprachige Privatpersonen ab 16 Jahre.

Die Ergebnisse der Umfrage können Sie hier im Detail ansehen.

Wettbewerb für Kaffeevollautomaten: Ausgezeichnete Energieeffizienz 2008.

Wettbewerb Kaffeevollautomaten
Bild: www.pixelio.de

Kaffee ist mit 146 Litern pro Person und Jahr das am meisten konsumierte Getränk in Deutschland*. Bei der Zubereitung kommen in deutschen Haushalten, neben der klassischen Kaffeemaschine, immer häufiger moderne Kaffeevollautomaten zum Einsatz. Damit der Kaffeegenuss nicht zum teuren Vergnügen wird, lohnt es sich, auf den Stromverbrauch der Geräte zu achten. Deshalb können sich Hersteller energieeffizienter Kaffeevollautomaten ab November beim Wettbewerb „Ausgezeichnete Energieeffizienz 2008“ bewerben. Im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz präsentiert die dena in Kooperation mit der Koelnmesse zur domotechnica 2008 die energieeffizientesten Kaffeevollautomaten für den Hausgebrauch.

Da Haushaltsgeräte für 25 bis 45 Prozent des Stromverbrauchs in einem Haushalt verantwortlich sind, spielt Energieeffizienz hier eine zunehmend wichtigere Rolle. Während Elektrogroßgeräte wie Kühlschränke oder Waschmaschinen mit einem EU-Label gekennzeichnet werden, gibt es für kleine Geräte wie Kaffeevollautomaten keine Energieeffizienzklassen. Innovationen sind gefragt, um die Energieeffizienz von Geräten zu erhöhen und sichtbar zu machen. Für den wachsenden Markt der Kaffeevollautomaten loben die dena und Koelnmesse bis zum 04.01.2008 einen Wettbewerb aus. Gesucht werden die energieeeffizientesten Geräte, die auf dem deutschen Markt verfügbar sind. Die Gewinner werden im Rahmen der domotechnica 2008 in Köln vorgestellt und ausgezeichnet. Alle Informationen zu Wettbewerb und Teilnahmekriterien finden Sie hier.

* Quelle: Deutscher Kaffeeverband e.V.

Energieeffiziente Beleuchtung: Die Einkaufshilfe.

Energiesparlampen sind die intelligentere und energieeffiziente Alternative zur klassischen Glühlampe, dieses Wissen hat sich mittlerweile bei vielen Verbrauchern durchgesetzt. Aber welche Lampe brauche ich eigentlich wirklich, um meine alte Glühlampe ohne Einbußen bei Licht und Design zu ersetzen? Diese Frage beantwortet die Initiative EnergieEffizienz jetzt mit einer praktischen Auswahlhilfe. Das doppelseitige Infoblatt im DIN A4-Format lässt keine Frage offen. Egal ob für die klassische 60-Watt-Glühlampe oder die 35-Watt-Niedervolt-Halogenlampe – auf dem Infoblatt findet der Verbraucher zu jeder Leistungsaufnahme und Technologie ein energieeffizientes Pendant. Dabei kann er auch sofort sehen, wie viel Geld ihm die Wahl der effizienteren Lampe auf Dauer einspart. Je nach Lampe und Typ sind hier bis zu 194 Euro Einsparung möglich, berechnet auf die gesamte Lebensdauer. Neben Auswahlhilfe und Einsparpotenzialen gibt die Übersicht praktische Einkaufstipps, von Lebensdauer bis Lichtfarbe.

Die Einkaufshilfe steht hier als Download bereit.

PowerPakt: Jetzt mitmachen und tolle Preise gewinnen.

Jugendliche, die die familiären Stromkosten senken und dabei auch noch tolle Preise gewinnen wollen, sollten sich schnell beim PowerPakt anmelden. Denn die Initiative EnergieEffizienz verlost bis zum 31. Dezember dieses Jahres unter allen Teilnehmern gemeinsam mit Media Markt und Saturn tolle energieeffiziente Geräte. Ein Laptop, drei PC-Flachbildschirme, vier Digitalkameras und drei MP3-Player winken allen angemeldeten Teilnehmern. Mitmachen ist einfach: Jugendliche schließen mit ihren Eltern einen zeitlich befristeten „Vertrag“, den PowerPakt, und melden sich kostenlos unter www.powerscout-online.de an. Dann gilt es für die Jugendlichen, zu Hause Strom zu sparen. Die eingesparten Stromkosten zahlen die Eltern den Jugendlichen anteilig als Taschengeld aus. Damit nicht jeder selbst rechnen muss, wie stark die Stromkosten sinken, stellt die Initiative EnergieEffizienz unter www.powerscout-online.de für alle Teilnehmer einen eigenen Rechner bereit und zeigt Tricks, wie sich Strom effizient und kostensparend nutzen lässt.

Energieeffizienz bei Querschnittstechnologien: Informationsblätter weisen den Weg.

Die neuen Informationsblätter der Initiative EnergieEffizienz zur Luft-, Kälte- und Fördertechnik zeigen auf, wo Unternehmen bei der Planung und dem Betrieb entsprechender Systeme ansetzen können, um die Energieeffizienz zu steigern. Denn gerade beim Einsatz dieser Querschnittstechnologien können Unternehmen Energie und Kosten einsparen. Bereits durch zum Teil leicht umzusetzende Maßnahmen sind Energieeffizienzgewinne von bis zu 25 Prozent möglich.

Die Informationsblattserien stellen Unternehmen anschaulich und verständlich aufbereitetes Expertenwissen zur Steigerung der Energieeffizienz ihrer betrieblichen Luft-, Kälte- und Fördersysteme zur Verfügung. Sie enthalten detaillierte Erläuterungen zur Auslegung, zum Betrieb sowie zur Wartung und Instandhaltung neuer und bestehender Anlagen. Zu jeder der drei Technologien stehen sieben bis acht der sogenannten Fact Sheets hier kostenlos zur Verfügung.

Der Schlüssel zur maximalen Energieeffizienz in der Luft-, Kälte- und Fördertechnik ist die Analyse des Gesamtsystems. Dabei ist der tatsächliche Bedarf, beispielsweise an auszutauschender Luft, zu bestimmen, nach dem das Ausmaß der verschiedenen Systemkomponenten ausgerichtet wird. In vielen Fällen werden zum Beispiel Motoren nicht optimal – teilweise nur zu 60 Prozent – ausgelastet, weil die entsprechenden Kenntnisse zur Systemoptimierung fehlen. Allein durch eine verbesserte Auslegung des Motors lassen sich hier Einsparungen von ca. zehn Prozent erzielen. Zusätzliche Potenziale können durch den Einsatz besonders energieeffizienter Motoren der Energieeffizienzklasse „eff 1“ ausgeschöpft werden.

Spezielle Ansatzpunkte zur Steigerung der Energieeffizienz finden sich in der Kältetechnik durch die Wärmerückgewinnung aus Kältemaschinen oder die Nutzung von Prozessabwärme zur Erzeugung von Kälte. In lufttechnischen Systemen gilt es, insbesondere die energieeffizienteste Regelungsart zu bestimmen. Im Bereich der Fördertechnik können technisch verbesserte Kugel- und Rollenlager den Energieverbrauch um knapp 30 Prozent senken. Aber egal ob Kälte-, Luft- oder Fördertechnik, in jedem  Fall gilt: Wesentlich ist, stets die Optimierung des Gesamtsystems im Blick zu haben und so die Lebenszykluskosten der Anlage zu senken. EnergieEffizienz lohnt sich.

Broschüren, die Ihnen einen ersten Eindruck über die Möglichkeiten der Stromeinsparungen in den Querschnittstechnologien geben, finden Sie hier näher beschrieben.

Energieeffiziente Systeme in Industrie und Gewerbe.

Foseco

Seit 2005 wurden insbesondere kleine und mittlere Unternehmen von der Kampagne "Energieeffiziente Systeme in Industrie und Gewerbe" dabei unterstützt, die Energieeffizienz ihrer Pumpensysteme zu verbessern und damit die Energiekosten zu senken. Träger der Kampagne waren die dena und der Fachverband Pumpen + Systeme des VDMA.

Die Kampagne hat die Aufmerksamkeit der Unternehmen erfolgreich auf die Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz bei Pumpensystemen gelenkt. Dabei hat sie die Chancen herausgestellt, die sich durch Energieeffizienz für die Unternehmen ergeben: deutliche Energie- und Kosteneinsparungen sowie eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit.

Das Angebot enthält die nötigen Fachinformationen zur Planung, Finanzierung, Errichtung und zum Betrieb energieeffizienter Pumpensysteme sowie zur Durchführung wirtschaftlicher Energieeffizienzmaßnahmen. Mit den erarbeiteten Informationsmaterialien stehen Entscheidungsträgern umfangreiche, praxisrelevante Umsetzungshilfen zur Verfügung – für jeden gewünschten Einsatzbereich und Detaillierungsgrad. Das so aufbereitete Know-how können Unternehmen gezielt zur Erschließung von Kosteneinsparpotenzialen bei ihren Pumpensystemen einsetzen. Zentrales Element ist die Internetplattform www.system-energieeffizienz.de, von der aus alle spezifischen Angebote der Kampagne abgerufen werden können.

Zu den wichtigsten Angeboten der Kampagne gehören:

Die Informationsblatt-Serie zur energetischen Optimierung von Pumpensystemen.
Alle für die energetische Optimierung eines Pumpensystems wichtigen Komponenten und Schritte werden detailliert dargelegt, von der Planung und Auslegung der Systeme bis zur Überwachung und Instandhaltung. Das jeweilige Gesamtsystem steht stets im Vordergrund, da sich die höchsten Energieeinsparungen immer dann erschließen lassen, wenn ein System im Ganzen optimiert wird und nicht nur einzelne Komponenten betrachtet werden.

Informationsblatt-Serie

Der Lebenszykluskosten-Rechner für Pumpensysteme.
Dieses Internet-Tool ermöglicht die Dateneingabe zu verschiedenen betrieblichen Pumpensystemen. Der Nutzer erhält einen Lebenszykluskosten-Wert für jedes Pumpensystem, anhand dessen er die verschiedenen Varianten schnell miteinander vergleichen und die kostengünstigste Variante bestimmen kann.

Lebenszykluskosten-Rechner

Die Datenblätter zu Beratungsergebnissen.
Zu den durchgeführten Beratungen werden Datenblätter bereitgestellt, die die erarbeiteten Energieeffizienzmaßnahmen und zu erzielenden Kosteneinsparpotenziale anschaulich präsentieren.

Datenblätter zu Beratungsergebnissen

Vorbildlich: Ergebnisse aus Energieberatungen.

Im Rahmen der Kampagne wurden Unternehmen zur energetischen Optimierung von Pumpensystemen beraten, um beispielhaft aufzuzeigen, wie sehr es sich für Unternehmen wirtschaftlich lohnt, in die Energieeffizienz ihrer Systeme zu investieren.

Die Ergebnisse der über 70 durchgeführten Beratungen belegen anschaulich die hohen Einsparpotenziale für Energie und Kosten bei Pumpensystemen: Zwischen 2.500 und 50.000 Euro jährlich kann die Mehrzahl der Unternehmen einsparen – einfach durch die energetische Optimierung ihrer Pumpensysteme, die zu Energieeinsparungen von 25.000 bis 500.000 kWh pro Jahr führt. In Einzelfällen reichen die Einsparmöglichkeiten sogar bis über 100.000 Euro beziehungsweise 1.000.000 kWh im Jahr. Das durchschnittliche Kostensenkungspotenzial lag bei stattlichen 30 Prozent. In einem Fall betrug die maximale prozentuale Einsparung sogar über 90 Prozent.

Besondere Beachtung verdient daher die Wirtschaftlichkeit der Energieeffizienzmaßnahmen: Durch die Reduktion der Energiekosten amortisieren sich die Investitionen in der Regel in zwei bis drei Jahren. Damit ergeben sich Kapitalrenditen zwischen 30 und 50 Prozent.

Auch dem Klimaschutz kommen die Energieeffizienzmaßnahmen in beachtlichem Umfang zugute: Durchschnittlich 127 t CO2 weniger können in den beratenen Unternehmen im Jahr freigesetzt werden.

Und noch etwas verdeutlichen die Beratungsergebnisse: Eine Energieeffizienzsteigerung zahlt sich unabhängig von der Branchenzugehörigkeit wirtschaftlich aus: Beraten wurden Unternehmen aus Chemie-, Papier-, Elektro-, Lebensmittel-, Kunststoff- und metallverarbeitender Industrie sowie aus der Wasserver- und -entsorgung. In allen Branchen konnten hohe Potenziale zur Kostensenkung identifiziert werden. Und noch etwas zeigen die Beratungen: Hohe Einsparpotenziale sind sowohl bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) als auch bei Großunternehmen vorhanden.

Die Kampagne, die Bestandteil der Initiative EnergieEffizienz ist, wurde  durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert. Partner der Kampagne sind: AGO AG Energie + Anlagen, Danfoss GmbH, Deutsches Kupferinstitut e. V., Grundfos GmbH, KSB AG, Sulzer Pumpen GmbH und Wilo AG.

Eine Übersicht zu Aktivitäten und zentralen Ergebnissen der Kampagne finden Sie in der Broschüre „Erfolgsbilanz bei Pumpensystemen. EnergieEffizienz lohnt sich.“, die Sie hier bestellen können.

Neuauflage des Leitfadens „Energieeffiziente Bürogeräte professionell beschaffen“.

Der Leitfaden „Energieeffiziente Bürogeräte professionell beschaffen“ der Initiative EnergieEffizienz ist auf eine erfreulich große Nachfrage gestoßen. Die erste Auflage des Leitfadens war bereits nach kurzer Zeit vergriffen.

Jetzt ist die zweite Auflage des umfangreichen Nachschlagewerks erschienen. Der Leitfaden wurde umfassend aktualisiert und an die neugefassten Bewertungsprinzipien, das heist den Grundlagen für den typischen Energieverbrauch gemäß Energieverbrauchskennzeichnung des Energy Star angepasst. Die neuen Energy Star-Spezifikationen unterscheiden beispielsweise zwischen verschiedenen Kategorien von PC und Notebooks nach deren Ausstattungsmerkmalen. Diese dürfen in den drei Betriebszuständen Idle (Leerlauf), Ruhemodus und Stand-by-Modus (Aus-Zustand) bestimmte Leistungsaufnahmen nicht überschreiten. Für PCs heißt das zum Beispiel, dass im ausgeschalteten Zustand maximal zwei Watt verbraucht werden dürfen.

Schritt für Schritt zeigt der Leitfaden, wie Energieeffizienzkriterien nach dem Stand der Technik in Ausschreibungen eingebunden werden. So können sowohl öffentliche Einrichtungen als auch Unternehmen mit wenig Aufwand die wirtschaftlichsten Geräte auswählen. Der Leitfaden begleitet den professionellen Einkäufer vom Beschaffungsvorlauf über die Bedarfsanalyse bis hin zur Zuschlagserteilung. Jeder Schritt wird an einem konkreten Beispiel erläutert. Mustervorlagen geben konkrete Formulierungsempfehlungen für die Ausschreibung. Übersichtliche Merkblätter stellen die wichtigsten Energieeffizienzkriterien heraus und liefern kompakte Informationen zu den wichtigsten Bürogerätekategorien.

Zu bestellen ist der Leitfaden unter www.office-topten.de gegen eine Schutzgebühr von 28 Euro. Einrichtungen der öffentlichen Hand können bis zu drei Exemplare kostenfrei beziehen.

Energieeffizient Kopieren.

Kopierer sind im Büroalltag eine Selbstverständlichkeit und tagtäglich im Gebrauch. Im Vergleich zu anderen Bürogeräten weisen Kopierer oft den höchsten Energieverbrauch auf. Auch gut ausgelastete Geräte befinden sich jedoch deutlich häufiger im Wartezustand als im tatsächlichen Gebrauch. Um Kopierer möglichst stromsparend zu betreiben, kommt es daher auf ein intelligentes Energiemanagement an. Mit einer konsequenten Nutzung der Energiesparfunktionen können die Stromkosten um bis zu 75 Prozent reduzieren werden. Die Initiative EnergieEffizienz hat berechnet, dass ein Unternehmen bei 10 Kopierern mit einem durchdachten Energiemanagement und ohne Investitionskosten die Stromkosten um bis zu 550 Euro pro Jahr senken kann*. Die Kosteneinsparungen steigen noch weiter, wenn Unternehmen gleichzeitig ältere Kopierer durch neue, energieeffiziente Modelle ersetzen.

Wesentlichen Einfluss auf die Stromkosten hat der Bereitschaftszustand, in dem die Fixierwalze warm gehalten werden muss. „Intelligente“ Modelle gehen schnell in einen verbrauchsarmen Energiesparmodus über und sparen dadurch viel Strom. Wichtig ist dabei, dass der Kopierer anschließend ohne lange Wartezeiten wieder einsatzbereit ist. Die Aufwärmphase beträgt bei modernen Geräten nur noch wenige Sekunden. Die  Energiespareinstellungen sollten grundsätzlich überprüft und gegebenenfalls angepasst werden, da sie nicht immer werksseitig voreingestellt sind. Über Nacht und an Wochenenden  lohnt es sich, Kopierer komplett auszuschalten. Dies lässt sich problemlos über Zeitschaltuhren lösen. Vorsicht jedoch bei Geräten mit integrierten Festplatten, denn diese vertragen die plötzliche Netztrennung nicht.

Informationen zur Energieeffizienz von Kopierern und weiteren Bürogeräten bietet die Internetplattform: www.office-topten.de.

* Basis: Leistungsaufnahme On-Mode 1010 W, Stand-by-Mode 230 W, Ruhezustand 17 W, Schein-Aus 5 W; Strompreis 13 ct./kWh

Neue Publikationen der Initiative EnergieEffizienz.


Gerne können Sie die neuen Broschüren kostenlos bei uns bestellen. Nutzen Sie dazu das vorbereitete Bestellfax oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

Faxformular für die Bestellung von Broschüren der Initiative EnergieEffizienz

E-Mail: info@initiative-energieeffizienz.de

Initiative EnergieEffizienz im Überblick.

EnergieEffizienz lohnt sich.

Energie effizient einsetzen, Energiesparpotenziale ausschöpfen, unnötigen Stromverbrauch vermeiden: Die Broschüre stellt die Initiative EnergieEffizienz, ihre Zielsetzung, Träger und Förderer sowie die verschiedenen Kampagnen für private Haushalte, Industrie und Gewerbe und den Dienstleistungssektor vor.  Die Broschüre wurde umfassend aktualisiert und um neue Inhalte ergänzt.

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Broschüren zur Energieeffizienz in der Förder-, Kälte- und Lufttechnik.

Über 60 Prozent des jährlichen Gesamtstromverbrauchs in Deutschland werden in Industrie und Gewerbe benötigt. Gerade im Bereich der Querschnittstechnologien kann der Stromverbrauch erheblich gesenkt werden. In vielen Betrieben gibt es Energie- und Kosteneinsparpotenziale von 20 Prozent und mehr.

Fördertechnik: Energieeffizienz spart Strom und Kosten.

Die Fördertechnik ist in Industrie und Gewerbe weit verbreitet und ein fester Bestandteil moderner Prozesstechnik. Diese Querschnittstechnologie bietet viele Chancen für effiziente Maßnahmen zur Energie- und Kosteneinsparung. Die Broschüre informiert Unternehmen aus Industrie und Gewerbe über Möglichkeiten und Potenziale.

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Kältetechnik: Energieeffizienz spart Strom und Kosten.

Die Kältetechnik hat einen Anteil von 14 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland. Die Tendenz ist steigend. Aber es gibt viele lohnende Ansatzpunkte für mehr Energieeffizienz, die keineswegs im Widerspruch zur Unternehmensproduktivität stehen. Die Broschüre zeigt beispielhafte Ansatzpunkte auf.

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Lufttechnik: Energieeffizienz spart Strom und Kosten.

Ohne lufttechnische Anlagen kommt kaum ein Unternehmen aus Industrie und produzierendem Gewerbe aus. Lufttechnik ist fester Bestandteil vieler moderner Fertigungsstätten. Die Broschüre zeigt Unternehmen aus Industrie und Gewerbe die Möglichkeiten und Potenziale auf.

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Broschüren zur Kampagne "Energieeffiziente Systeme in Industrie und Gewerbe".

Erfolgsbilanz bei Pumpensystemen: EnergieEffizienz lohnt sich.

Diese Broschüre stellt die Ergebnisse der Kampagne „Energieeffiziente Systeme in Industrie und Gewerbe“  vor und zeigt anhand vieler praktischer Beispiele die Möglichkeiten zur Energieeffizienzsteigerung und Kostensenkung bei Pumpensystemen auf.

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Tipps für die Beschaffung energieeffizienter Bürogeräte.

Energieeffiziente Bürogeräte: So senken Sie die Kosten.

Entscheider im Bereich Beschaffung bei privaten und öffentlichen Unternehmen und Einrichtungen erhalten durch diese Broschüre Informationen für die Identifizierung und Beschaffung überdurchschnittlich energieeffizienter und damit wirtschaftlicher Bürogeräte. Die Broschüre wurde komplett überarbeitet und ergänzt.

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Pressemitteilungen der Initiative EnergieEffizienz.

Im vierten Quartal haben die einzelnen Kampagnen der Initiative EnergieEffizienz wieder zahlreiche Pressemitteilungen veröffentlicht.  Durch Anklicken der folgenden Links können Sie die einzelnen Mitteilungen aufrufen.

Initiative EnergieEffizienz

15.11.2007: Bevölkerungsumfrage: Hohe Bereitschaft zum Stromsparen. Verbraucher wollen mehr Informationen

27.11.2007: Infografik: So viel Strom und CO2 kann Deutschland sparen

10.12.2007: Bevölkerungsumfrage: Stromverbrauch elektrischer Geräte soll beim Kauf leicht erkennbar sein

 

Kampagne effiziente Stromnutzung in privaten Haushalten

01.10.2007: Media Markt und Saturn unterstützen den PowerPakt

15.10.2007: Verbraucher können mehr als 250 Euro Stromkosten einsparen

05.11.2007: Wettbewerb für Kaffeevollautomaten: Ausgezeichnete Energieeffizienz 2008

08.11.2007: Filmabend kann zum teuren Vergnügen werden

 

Kampagne effiziente Stromnutzung in Industrie und Gewerbe

15.10.2007: Energy Efficiency Award 2008: Unternehmen können erfolgreiche Energieeffizienz-Projekte einreichen

07. 11.2007: Neuer Internet-Rechner für Unternehmen

23.11.2007: Lebensmittelindustrie kann Stromkosten reduzieren

07.12.2007: Experten-Know-how zur Steigerung der Energieeffizienz

17.12.2007: Durch Energieeffizienz bei Pumpensystemen zum Erfolg

 

Kampagne effiziente Stromnutzung im Dienstleistungssektor

02.10.2007: Stromkosten um bis zu 50 Prozent reduzieren

30.11.2007: Intelligentes Kopieren spart Strom und Geld

13.12.2007: Öffentliche Hand muss vorbildlich beschaffen


Impressum

Redaktion: Ute Gallmeister
gallmeister@dena.de
 
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