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Energy Efficiency Award für ebm-papst, Brauerei Bosch und Evonik.
Drei herausragende Energieeffizienzprojekte wurden am 21. April 2009 im Rahmen des WORLD ENERGY DIALOGUE auf der HANNOVER MESSE mit dem „Energy Efficiency Award 2009“ ausgezeichnet. Den mit 15.000 Euro dotierten ersten Preis überreichte der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Jochen Homann, der ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG, einem Hersteller von Motoren und Ventilatoren. Den zweiten Preis erhielt die Brauerei Bosch GmbH & Co. KG. Der dritte Preis ging an das Geschäftsfeld Chemie der Evonik Industries AG. Alle drei Unternehmen konnten mit ihren Effizienzprojekten überdurchschnittlich hohe Kosteneinsparungen im Produktionsprozess erzielen. Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte „Energy Efficiency Award“ wurde von der dena im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz und in Zusammenarbeit mit der Deutschen Messe ausgeschrieben und verliehen.
Der erste Preis.
Das Unternehmen ebm-papst hat für einen Werksneubau eine Lösung realisiert, die den gesamten Wärmebedarf der Werksgebäude über vorhandende Wärmelasten deckt. Die Beheizung erfolgt vollständig durch Nutzung der Abwärme aus der Produktion. Bei der Auswahl der Komponenten wurde auf modernste, energieeffiziente Technologien geachtet. So konnte ebm-papst die Energiekosten des Werks für Heizung, Lüftung und Kühlung um 91 Prozent und damit um 87.000 Euro pro Jahr senken. Das Projekt lässt sich sehr gut auf andere produzierende Unternehmen mit großen inneren Wärmelasten in den Werkshallen übertragen.
Mehr zum Projekt finden Sie hier.
Der zweite Preis.
Der Brauerei Bosch gelang es, den Brauprozess durch innovative Technik energieeffizienter zu gestalten. Sie hat ein neu entwickeltes Verfahren zur Würzekochung zum ersten Mal im industriellen Maßstab implementiert, das den Energiebedarf für die Ausdampfung unerwünschter Aromastoffe aus der Bierwürze erheblich senkt: die Rektifikationswürzekochung. Diese beruht auf dem Prinzip der mehrstufigen Destillation. Die Brauerei hat damit dazu beigetragen, eine neue innovative und energieeffiziente Technologieentwicklung zur Marktreife zu bringen. Mithilfe dieser Technik konnte die Brauerei den Energieverbrauch bei der Würzekochung um 80 Prozent und somit um 21.000 Euro pro Jahr reduzieren. Das Projekt zeigt, wie sehr sich eine Steigerung der Energieeffizienz auch für kleine und mittlere Unternehmen auszahlen kann.
Ausführliche Informationen zum Projekt finden Sie hier.
Der dritte Preis.
Evonik hat ein konzernweites Energiemanagement im Unternehmen etabliert, mit dem die bisher beteiligten Standorte bis zu 25 Prozent ihrer Jahresenergiekosten einsparen können. Ein Bestandteil des Energiemanagements sind interdisziplinäre Expertenteams, die alle energierelevanten Prozesse analysieren und Maßnahmenvorschläge entwickeln. Ein Beispiel für eine solche Effizienzmaßnahme ist die Optimierung der thermischen Nachverbrennungsanlage am Standort Münchsmünster. Dadurch konnten die Energiekosten der Nachverbrennung um mehr als 70 Prozent und damit um 680.000 Euro pro Jahr gesenkt werden. Mehr zum Projekt finden Sie hier.





